Orts­ent­wick­lung Auggen

Jutta Breitschwerd

Aug­gen · 2025

Wo ist es schwie­rig, die Stra­ße zu über­que­ren? Wo fehlt ein Platz zum Sit­zen? Und was macht Aug­gen als Wein­ort unver­wech­sel­bar? Für das Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zept haben wir die gro­ßen Zukunfts­fra­gen mit den Erfah­run­gen aus dem All­tag ver­bun­den. Auch die Kin­der kamen dabei zu Wort.

Gemeinsam am Ortsentwicklungskonzept arbeiten: Zukunftswerkstatt in Auggen im Juli 2025.
Gemein­sam am Orts­ent­wick­lungs­kon­zept arbei­ten: Zukunfts­werk­statt in Aug­gen im Juli 2025.

Die Her­aus­for­de­rung

Aug­gen woll­te sei­ne Orts­ent­wick­lung auf eine gemein­sa­me Grund­la­ge stel­len. Dabei ging es um die Qua­li­tät öffent­li­cher Plät­ze, das Zusam­men­le­ben, die Mobi­li­tät und den Erhalt der gewach­se­nen Iden­ti­tät. Die Her­aus­for­de­rung bestand dar­in, aus vie­len ein­zel­nen Anlie­gen nach­voll­zieh­ba­re Zie­le für die gesam­te Gemein­de zu entwickeln.

Unse­re Arbeit

Gemein­sam mit Kom­mu­nal­Kon­zept Sanie­rungs­ge­sell­schaft beglei­te­ten wir die Erar­bei­tung des Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zepts. Eine Bür­ger­um­fra­ge mit 134 Teil­neh­men­den lie­fer­te ers­te Hin­wei­se. Im Juli erkun­de­te eine vier­te Klas­se der Brun­wart-von-Aug­heim-Schu­le den Ort. Die Kin­der hiel­ten fest, wel­che Wege, Plät­ze und Ver­kehrs­si­tua­tio­nen sie beschäf­ti­gen, und stell­ten ihre Ergeb­nis­se dem Bür­ger­meis­ter und in der Zukunfts­werk­statt vor.

Dort wur­den die Kin­der­per­spek­ti­ven mit den Anlie­gen der Erwach­se­nen ver­bun­den. Gemein­sam ging es um die Zukunft des Ortes: etwa Treff­punk­te, mehr Schat­ten und Grün sowie siche­re Wege. Hin­wei­se zum Ver­kehr konn­ten zusätz­lich auf einer digi­ta­len Kar­te ergänzt wer­den. Wir bün­del­ten die Bei­trä­ge; die Ver­wal­tung prüf­te den Bezug zu bestehen­den Pla­nun­gen, und der Gemein­de­rat setz­te Prioritäten.

Das Ergeb­nis

Am 21. Okto­ber 2025 ver­ab­schie­de­te der Gemein­de­rat das Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zept. Es ver­bin­det die Bestands­auf­nah­me mit Zie­len und einem Maß­nah­men­plan. Damit liegt eine Grund­la­ge vor, an der sich wei­te­re Ent­schei­dun­gen ori­en­tie­ren kön­nen. Die kon­kre­ten Erfah­run­gen der Kin­der sind dar­in Teil der gemein­sa­men Ortsentwicklung.

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