Bür­ger­fo­rum Haus­halt Werbach

Jutta Breitschwerd

Wer­bach · 2026

Wenn Geld knapp ist, wird jede Prio­ri­tät zur Fra­ge an das Zusam­men­le­ben: Was soll erhal­ten blei­ben? Wo lässt sich spa­ren? Und was ist gegen­über den ver­schie­de­nen Orts­tei­len gerecht? In Wer­bach haben zufäl­lig aus­ge­wähl­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die­se Fra­gen gemein­sam bearbeitet.

Das Werbacher Bürgerforum erarbeitete Empfehlungen für den kommunalen Haushalt 2026.
Das Wer­ba­cher Bür­ger­fo­rum erar­bei­te­te Emp­feh­lun­gen für den kom­mu­na­len Haus­halt 2026.

Die Her­aus­for­de­rung

Die ange­spann­te Finanz­la­ge erfor­der­te Ent­schei­dun­gen mit Fol­gen für die gesam­te Gemein­de. Haus­halts­fra­gen sind jedoch kom­plex, und die Aus­wir­kun­gen ein­zel­ner Maß­nah­men las­sen sich im All­tag oft nur schwer über­bli­cken. Das Bür­ger­fo­rum soll­te des­halb Zusam­men­hän­ge ver­ste­hen und begrün­de­te Emp­feh­lun­gen für die wei­te­ren Bera­tun­gen entwickeln.

Unse­re Arbeit

Gemein­sam mit der Gemein­de und unter­stützt durch die Ser­vice­stel­le Dia­lo­gi­sche Bür­ger­be­tei­li­gung Baden-Würt­tem­berg gestal­te­ten wir einen mehr­stu­fi­gen Dia­log. Eine offe­ne The­men­samm­lung, Online-Bei­trä­ge und eine Ver­eins­ab­fra­ge erschlos­sen die Anlie­gen vor Ort. Anschlie­ßend ver­tief­te das Bür­ger­fo­rum die Fra­gen in drei Sitzungen.

Fach­li­che Erläu­te­run­gen und die Arbeit an unter­schied­li­chen Sze­na­ri­en hal­fen den Teil­neh­men­den, mög­li­che Fol­gen abzu­wä­gen. Wir mode­rier­ten den Aus­tausch über Ein­spa­run­gen, Ein­nah­men, kom­mu­na­le Lie­gen­schaf­ten und lang­fris­ti­ge Ent­wick­lung. Dabei wur­den gemein­sa­me Maß­stä­be her­aus­ge­ar­bei­tet: Trans­pa­renz, Wirt­schaft­lich­keit, Zusam­men­halt und Gerech­tig­keit zwi­schen den Ortsteilen.

Das Ergeb­nis

Die Bür­ger­emp­feh­lung vom 24. Febru­ar 2026 ver­bin­det kon­kre­te Prüf­auf­trä­ge mit einem stra­te­gi­schen Ziel­bild. Sie ord­net kurz­fris­ti­ge Mög­lich­kei­ten und län­ger­fris­ti­ge Schrit­te ein und macht deut­lich, wor­auf es den Betei­lig­ten bei schwie­ri­gen Ent­schei­dun­gen ankommt. Damit erhielt der Gemein­de­rat eine zusätz­li­che, begrün­de­te Per­spek­ti­ve aus der Bür­ger­schaft für sei­ne Haushaltsberatungen.

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